Wie lange sollte die Scheinwerferlampe im Auto funktionieren?

Sie sind auf die Scheinwerfer Ihres Autos angewiesen, um die Fahrbahn bei Dunkelheit und bei schlechtem Wetter zur besseren Übersicht zu beleuchten. Zusätzlich zu Ihrem Sehvermögen hinter dem Steuer bei Nacht sorgen Scheinwerferlampen dafür, dass andere Verkehrsteilnehmer Ihr Auto erkennen können. Wie jede Glühbirne können und auch modernste Scheinwerfer eines Tages den Geist aufgegeben. Egal ob Sie Halogenlampen, LEDs, Xenon Brenner oder irgendeine andere Art von Lichtquelle im Auto nutzen, diesbezüglich ist nichts für die Ewigkeit und fällt beim Kraftfahrzeug in die Kategorie Verschleißteil. Ein jeder Autobesitzer weiß, dass die Scheinwerferbirnen von Zeit zu Zeit auszutauschen sind, am besten bevor sie durchbrennen! Das erspart viel Ärger, zum Beispiel auf halben Weg in Ihren Urlaub fällt ein Scheinwerfer altersbedingt aus und Sie sind in einem Fremdenland unterwegs. In einigen Ländern besteht auch am Tag Lichtpflicht und es drohen hohe Geldbußen für defekte Scheinwerfer.

Woher wissen Sie, wann der Scheinwerfer Ihres Wagens am besten zu wechseln ist?

Zunächst macht es einen Unterschied, ob Sie das Fahrzeug nahezu täglich nutzen und grundsätzlich immer mit Licht an unterwegs sind oder nur gelegentlich bei Dunkelheit oder schlechter Witterung die H7 Lampen anschalten. Es liegt nahe, dass je öfter Sie die verschiedenen Lichter an Ihrem Fahrzeug nutzen, desto früher sind die Glühbirnen zu ersetzen. Wenn Sie nicht häufig den Pkw aus der Garage holen, werden beide Frontscheinwerfer einige Jahre einwandfrei funktionieren, bevor Sie Ersatzlampen benötigen.

Halogenlicht, Xenonlicht, LED- oder Laserlicht

Die Art der verwendeten Scheinwerfertechnologie ist auch ein wichtiger Faktor, allein in Bezug auf Wartungsintervalle. Es gibt mehrere verschiedene Hersteller und Bauarten mit unterschiedlichsten Eigenschaften: Halogenlampen, Xenon Brenner, Laser und LEDs. Allgemein ist der Halogenscheinwerfer am häufigsten zu wechseln, während die anderen mehrere Tausend Lichtstunden gewährleisten. Wobei die halogen Variante nur einen Bruchteil kostet und unkompliziert und ohne Kfz-Werkstatt zu wechseln ist.

Jeder Scheinwerferlampen Typ hat eigene Vor- und Nachteile

Halogenlampen sind die beliebteste Art von Kfz-Scheinwerfern auf dem Markt, obwohl sie am ehesten ersetzt werden müssen. Sie sind preiswert und werden von zahlreichen Herstellern für sämtliche Fahrzeugklassen angeboten.

Halogenlampen enthalten Halogengas und einen Glühfaden aus Wolfram zur Lichterzeugung. Sobald der Scheinwerfer eingeschaltet wird und die Elektrizität das Innere durchströmt, wird das Halogengas entzündet und der Glühdraht bringt die Halogenlampe zum Leuchten. Während der Xenon Brenner (Gasentladungslampe) ein dem Tageslicht ziemlich ähnliches Licht auf die Straße bugsiert, ist das Halogenlicht eher warm und gelblich, dafür hervorragend für Nebel und Schnee geeignet aufgrund geringer Reflexionswerte. Die Erkennbarkeit der modernen Leuchtmittel im speziellen für den Gegenverkehr ist um Längen besser als es Glühlicht ermöglicht.

Für Vielfahrer ist die Xenonlampe in den meisten Fällen sicher die bessere Alternative allein um häufigen Lampenwechsel aus dem Weg zu gehen. Für wenig Fahrer oder Personen, die nur einen kurzen Weg zum Arbeitsplatz mit dem Wagen zurücklegen, ist die Halogenlampe zu bevorzugen und wer über ein überschaubares Budget verfügt, hat am Ende nur eine Option zu Auswahl. Ganz gleich wie Sie sich entscheiden in der Preisklasse von zwanzig Euro sind ausschließlich Halogenlampen zu finden. Hinzukommt der hohe Anschaffungspreis moderne Lichtanlagen nachzurüsten, hier sind wenigstens tausend Euro einzurechnen Tendenz steigend.